immer am drücker    

Pressefoto Erwin Pramhofer 

Wenn statt dem Orchester Graben das Publikum einen halben Meter vor der Bühne und die Souffleuse in der ersten Reihe sitzt, wenn man statt auf gepolsterten Theater Stühlen auf Plastiksesseln Platz nimmt, dann steht fest, das Pfarrheim Sandl macht dem Wiener Burgtheater mit dem das Musikal „My Fair Lady“ Konkurrenz.

Gerade das macht die Aufführung des weltberühmten Werks so publikumsnah. Der Textbezug auf Sandl und das Mühlviertel, begeisterte das Publikum. Laien-Schauspielerinnen und Schauspieler aus Sandl, Windhaag, Grünbach, die man alle persönlich kennt, wie Judith Jezek, das Blumenmädchen, oder Andreas Pilgerstorfer, der als Ivo Hirsching einen eingebildeten Wiener Sprachlehrer spielt, wachsen wie auch alle anderen Mitwirkenden förmlich über sich hinaus. Die bestens organisierte Leitung von Paul Glaser, ein kleines aber feines Orchester unter der Leitung von Marlene Duschlbauer und ein gelungenes Bühnenbild geben der Aufführung den perfekten Rahmen. Regie und Textbuch liegt in den Händen von Ina Conneally. 

Die fix geplanten Aufführungen sind schon restlos ausverkauft. Vom 22. bis 29.November werden deshalb noch Zusatztermine angeboten.

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